HUCKLEBERRY FINN
“Sogar der junge Huck, der sich nur spärlich von der Witwe Douglas “siwilisieren” lies, hat die Gesetze des Rassismus wie ein Naturgesetz verinnerlicht, will Jim gar ausliefern, um die eigene weiße Haut zu retten. Ein kleines Happy End gibt es stromab, vor dem geänderten Ende: Die aufrichtige Art, in der sich Huck (Oliver Seidel) und Jim (Helmut Parthier) die Hand reichen. Aber damit sind diese Geschichte und die Geschichte der Sklaverei nicht zu Ende. Das klingt immer wieder an, davon zeugt schon die Bühne, eine wuchernde Uferböschung in Schwarz und Weiß, in der strauchelnde Menschen in floralen Formen flächig gebeugt und gebunden sind. Eine bewegte Silhouette von Anita Fuchs, welche ausdrücklich auf die Scherenschnitte von Kara Walker verweist. Walker, eine afroamerikanische Künstlerin, kreuzt die beschauliche Technik so märchenhaft verführerisch wie demaskierend ungeschminkt mit der emblematischen Bildsprache aus dem Archiv des Rassismus, kreuzt Leid und Lust, kreuzt schwarze Klischees und weiße Fantasien mit finsterer Realität – ein Schattenriss der Menschlichkeit.”

Thomas Altmann, Mitteldeutsche Zeitung, 27.02.2014

DER NAME DER ROSE
„Vogtenhuber spart dabei nicht an Gruselelementen und hat mit Anita Fuchs sowohl eine ihre Intentionen aufnehmende Ausstatterin an ihrer Seite, als auch gute Maskenbildner hinter der Bühne. Teresa Zschernig als buckliger, sprachmisch-maschender Salvatore mit schlechtem Gebiss legt davon Zeugnis ab.“ „In der Kutte des englischen Franziskanermönchs William von Baskerville steckt Jürgen A. Verch, ein Berliner Charakter-Darsteller, der einst auch als Clown Zirkuszelte voll Besucher begeisterte. Er sprüht vor Scharfsinn, vermag sich differenziert in Situationen hineinzufühlen, ist einfach massiv präsent.“„Jorges apokalyptische Predigt zählt letztlich zu den echten GänsehautSzenen. Den verheerende Brand im bibliophilen Heiligtum entwickelt Rosmarie Vogtenhuber noch mal zu einem abschließenden Glanzlicht.“

Mitteldeutsche Zeitung, July 2013

BEZAHLT WIRD NICHT
“Den witzigen Rahmen bildet ein geniales Bühnenbild, für das Anita Fuchs sorgte: Küche, Schlafzimmer und Kammer sind einfach schwarz-weiß auf verschiedene, bewegliche Wände gemalt. Die Schauspieler agieren als Kulissenschieber. Auf der Rückseite die Silhouette kastenförmiger Hochhäuser, die so nicht nur in Satellitenstädten Italiens – in Mailand wurde Dario Fos Stück 1974 uraufgeführt –, sondern auch in Neubrandenburg oder irgendeiner anderen ost- oder westdeutschen Stadt stehen könnten. Schlafblöcke fürs Proletariat und Hartz IV-Empfänger.”

Nordkurier Review, October 12, 2012

DER EINGEBILDETE KRANKE
“Einen Glanzpunkt setzt die Inzenierung indes gerade mit dem Entree, das mit Masken, Musik und verballhorntem Französisch lustvoll die Tradition der reisenden Truppen sowie der Commedia dell’Arte aufruft. Das universelle Pfosten-Geviert, in dem schmale Vorhangsbahnen den Schauplatz verwandeln, ist ein echter Triumph der von Anita Fuchs ausgestatteten Produktion.”

Nordkurier Review, April  7, 2012

SAND
“Solidly directed by Daniella Topol, “Sand” also has a striking set designed by Anita Fuchs, a swirling sculptural backdrop in which the desert sand is constructed of beige combat fatigues.There is enough invention on stage to make you wish Ms. Baldwin (Playwright) had induldged more of her most daring impulses and fewer of her safest.”

New York Times Review, February 15, 2008

SAND
“Anita Fuchs has designed a strikingly effective set of khaki cloth – imagine Christo with a large glue pot – aided by Traci Klainer’s lighting and Daniel Baker’s explosive sound design that ensures that nobody near this here desert is going to go to sleep.”

Backstage Review, February 11, 2008

BILL W. AND DR. BOB
“The play as staged by director Rick Lomardo and set designer Anita Fuchs inhabits and imaginative world of its own, another step forward for the New Repertory Theatre’s use of its new Arsenal Center for the Arts space.”

Boston Globe Review, March 8, 2006

AUNT DAN AND LEMON
“The production is physically impressive, especially Anita Fuchs’ set, like an oversize speciment cabinet.”

Boston Globe Review, November 3, 2006

AMERICAN BUFFALO
“Anita Fuchs’ junk-shop set is fantastically complex – you could spend the entire show two hours just trying to figure out which of the old broken-down items are in your own basement. But of course that would mean taking your eyes off three fine actors who, under Evan Bergman’s direction, deliver up a searing, if occasionally uneven, rendering of a play that still, sadly, speaks to us as a culture.”

CapeCod Times Review, September 27, 2007

AMADEUS

The Theatre Mirror, New England’s Live Theater Guide, 2002